|
Unser Gotteshaus - |
|
|
|
|
![]() |
![]() |
![]() |
|
das
liebe alte Gotteshaus. Der Glockenton trägt in die Winde so manchen Gruß der Heimat aus. Spürst
du auch deines Gottes Walten in
jedem Hauche der Natur, so
komm zu stillem Andacht halten, zu
dem geweihten Hause nur. Du
steinern Haus in Dorfes Mitte, dem
Herrn unserem Gott geweiht, es
sammelt zu Gebet und Bitte sich
der Mensch in dir bei Freud' und Leid. Ins
Kirchlein trug dich deine Mutter, du
warst getauft als wahrer Christ. Auf
deinem ersten Weg zur Schule im
Kirchlein du gesegnet bist. Du
hörtest oft an dem geweihten Ort die Lehr von Christus und Gott des Vaters Wort. Und
als du wurdest konfirmiert, tratst
du wohl an den Tisch des Herrn, als
du die Liebste dann erkorn, bliebt
ihr dem Traualtar nicht fern. Nicht
immer fand ihr Glockenklang ein
freudig Widerhallen, wenn
Schnitter Tod den Sieg errang, sie
dumpf vom Turme hallen. Auch
wenn sie bange ruft vom Turm bei
Wassersnot und Feuersturm. So
wie die Gluck' und Küklein klein versammelt
um sich alle, so
soll die Kirch' die Heimstatt sein, wo
Friede uns umwalle. Wenn
auch der böse Feind der Welt den
Himmelsfrieden vorenthält, so
möge doch im Kirchendome zu
Gott und seines Sohnes Lobe das
Halleluja erschallen, Friede
auf Erden den Menschen allen.
|